Die Post-Expositionelle Prophlyaxe, kurz HIV-PEP, kann nach einem Risikokontakt mit HI-Viren bis 48 Stunden danach gegeben werden. Dabei handelt es sich um eine antiretrovirale Therapie von 4 Wochen, die allerdings entsprechende Nebenwirkungen mit sich bringt. Je früher die Behandlung beginnt, desto besser sind die Erfolgsaussichten, den HI-Virus zu eliminieren. Um z.B. auch am Abend oder Wochenende eine HIV-PEP vor Ort sicherzustellen, ist eine 24h Notfallversorgung im Kreis Olpe eingerichtet worden, diese übernimmt die

Ansprechpartner_innen sind die diensthabenden Ärzt_innen der Notfallambulanz, die im Einzelfall das Risiko einer Übertragung einschätzen und entscheiden, ob eine HIV-PEP sinnvoll ist.
Ist dies der Fall und der dann obligatorische HIV- Schnelltest negativ, werden die entsprechenden Medikamente verabreicht.
Die Weiterbehandlung sollte dann möglichst in einer HIV-Schwerpunktpraxis oder Ambulanz erfolgen, bei deren Suche wir weiterhelfen.

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