Post-expositionelle Prophylaxe (PEP)

Die Post-expositionelle Prophlyaxe, kurz HIV- PEP, kann nach einem Risikokontakt mit HI-Viren bis 48 Stunden danach gegeben werden. Dabei handelt es sich um eine antiretrovirale Therapie von 4 Wochen, die allerdings entsprechende Nebenwirkungen mit sich bringt. Je früher die Behandlung beginnt, desto besser sind die Erfolgsaussichten, den HI-Virus zu eliminieren. Um z.B. auch am Abend oder Wochenende eine HIV- PEP vor Ort sicherzustellen, ist eine 24h Notfallversorgung im Kreis Olpe eingerichtet worden, diese übernimmt die

 

Helios Klinik Attendorn GmbH

Notfallambulanz

Hohler Weg 9

57439 Attendorn

Tel. 02722-60-2313

 

Ansprechpartner_innen sind die diensthabenden Ärztinnen und Ärzte der Notfallambulanz, die im Einzelfall das Risiko einer Übertragung einschätzen und entscheiden, ob eine HIV-PEP sinnvoll ist. Ist dies der Fall und der dann obligatorische HIV- Schnelltest negativ, werden die entsprechenden Medikamente verabreicht. Die Weiterbehandlung sollte dann möglichst in einer HIV – Schwerpunktpraxis oder Ambulanz erfolgen, bei deren Suche wir weiterhelfen.