HIV = Human Immunodeficiency Virus

(übersetzt: menschliches Abwehrschwäche-Virus).

  • Dieses Virus befällt das menschliche Immunsystem, mit dem der Körper Krankheiten bekämpft. Gegen das Virus gibt es keinen Impfstoff und keine ausheilende Behandlung. Hat sich jemand mit dem Virus angesteckt, so ist die Person zeitlebens HIV-positiv und sollte mit einer gut wirksamen Therapie behandelt werden, um HIV wirkungsvoll zu unterdrücken.

AIDS = Acquired Immune Deficiency Syndrome

(übersetzt: Erworbene Immunabwehrschwäche).

  • Diese Krankheit ist zurück zu führen auf eine durch den HI-Virus verursachte massive Störung der Immunabwehr, die unbehandelt zur Folge hat, dass selbst harmlose Infektionen lebensbedrohlich werden.

  • An AIDS erkranken kann man nur dann, wenn man sich mit HIV infiziert hat.

Hintergrundwissen:

  • Entscheidend für die Funktion des Immunsystems ist die Arbeit der T-Helferzellen (insbesondere der T4-Helferzellen). Diese Untergruppe der weißen Blutkörperchen aktiviert andere Immunzellen, Antikörper zu produzieren. So bekämpft die Körperabwehr eintretende Krankheitserreger.

  • Die T4-Helferzellen benutzt HIV im Falle einer Infektion als Wirtszellen. Das heißt, HIV dringt in diese Zellen ein und versteckt sich in ihnen. Gut getarnt bleibt es so für die körpereigene Abwehr unangreifbar.

  • Die Zellen des Immunsystems werden zur Virusvermehrung umprogrammiert und bieten dem Körper keinen Schutz gegen Krankheiten mehr. Im Gegenteil, sie produzieren nunmehr unzählige HI-Viren.

  • Die Zahl der Abwehrzellen nimmt somit nach und nach ab. Je weniger dieser Zellen noch vorhanden sind, desto schwächer ist demnach das Immunsystem und desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, an AIDS zu erkranken.

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